Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Hyperglykämie – besser bekannt als hoher Blutzucker – als einen Nüchternblutzuckerspiegel von mehr als 7,0 mmol/l (126 mg/dl) oder einen Wert von mehr als 11,0 mmol/l (200 mg/dl) zwei Stunden nach dem Essen. Während es am häufigsten bei Menschen mit Diabetes auftritt, kann ein hoher Blutzucker auch bei Risikopersonen auftreten, insbesondere aufgrund von schlechter Ernährung, Bewegungsmangel oder Grunderkrankungen.
Dieser Zustand entwickelt sich typischerweise, wenn der Körper entweder nicht genügend Insulin produziert – das Hormon, das für den Transport von Glukose aus dem Blut in die Zellen verantwortlich ist – oder resistent gegen die Wirkung von Insulin wird. Wenn sie nicht kontrolliert wird, kann Hyperglykämie allmählich Blutgefäße, Nerven und lebenswichtige Organe schädigen, was zu langfristigen Gesundheitsproblemen führt. Aus diesem Grund ist das Erkennen der Frühwarnzeichen entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität zu verbessern.
